Verwendung und Rezepte mit Löwenzahn

Verwendung und Rezepte von Löwenzahn

                                                     Walheide Tisch

Taraxacum officinalis, Korbblütler

Seine Inhaltsstoffe: Vitamin A, B, C, Kalzium, Kalium(verantwortlich für den optimalen Wasserhaushalt), Inulin,Eisen, Carotinoide, Cumarin, Phenolsäure, Taraxacosid, Phytosterine, Triterpene, Sesqiterpenlactone, Diterpene ua..

Es gibt ihn fast überall und er hat keine bekannten Nebenwirkungen und wird das ganze Jahr geerntet. Die ganz jungen Blätter sind noch nicht so bitter, eher süß/bitter, später wird das Kraut auch bitter, wie die ganze Pflanze, außer die Blüten, sie haben einen lieblichen, schwachen Geruch. Verwendet wird die ganze Pflanze, im Frühjahr gibt er Kraft durch die Bitterkeit, die reinigende Wirkung, im Herbst durch viel Inulin in der Wurzel, das unseren Darm reinigt und stärkt. Ernten sie ihn nur, wo nicht gedüngt wird und verwenden Sie ihn das ganze Jahr über. Als Tee, in der Küche (frisch ist er am wirkungsvollsten) Tinktur, Globoli,, Glycerin, Hydrolat, (ich liebe es, es macht eine glatte Haut, reinigt, regt die Durchblutung an und stärkt sie). Der Löwenzahn reinigt den ganzen Körper, vor allem die Leber, Galle, Zwölffingerdarm, die Blase, Niere, Blut, Lymphe, stärkt die Lunge, das Bindegewebe, die Haut, kurbelt den Wasserhaushalt an, befreit uns so auch von der Frühjahrsmüdigkeit, läßt Kilos purzeln und ist DIE Stärkungspflanze im Frühling, die uns reinigt und mit vielen wichtigen Vitalstoffen auffüllt. Wird von alten Kräuterkundigen  als eine der wertvollsten Pflanzen gerühmt, weil sie alle wichtigen Organe anregt/säubert, den Stoffwechsel anregt, den Hormonhaushalt regelt, vor Hautkrankheiten bewahrt, bzw. sie heilt, bei Rheuma, Gicht, Arthritis, (regelt den Harnsäurespiegel) Lebererkrankungen, Darm-und Verdauungs-trägheit, Gallenschwäche, Ekzemen, chron. Hautunreinheiten, Handekzemen, Wassereinlagerungen, Harn-und Prostataentzün-dungen, bei Diabettes 2, als mildes Abführmittel, der weiße Milchsaft soll direkt aufgetragen auch Warzen verschwinden lassen. Die Indianer kauten sie zur Zahn-und Mundpflege, ich kau sie bei Magengrummeln des nervösen oder überforderten Magens.

Tinktur von Löwenzahn: Ein trockenes Glas mit frischen, zerkleinerten Wurzeln, Blättern und Blüten locker füllen, einen Schuß Quellwasser drauf und mit biol., 60%igen Korn auffüllen, 6 Wochen an einem schattigen, warmen Platz stellen, öfters schütteln. 3x10 Tropfen täglich bei Leber,-Galle,- Pankreas-Ver-dauungsbeschwerden einnehmen, auch bei allen anderen, wie oben beschrieben.

In Glycerin ausgezogen, 30% Wasser, 70% biologisches Glycerin, hilft genauso, schmeckt süß und kann auch in der Kosmetik als Wirkstoff eingesetzt werden bei Hautunreinheiten, fahler und müder Haut.

Ebenso ein Hydrolat; den Korb mit frischen Pflanzenteilen locker füllen und abdestillieren, als Teeersatz, 1EL Hydrolat mit 1 L Quellwasser auffüllen und über den Tag trinken, reinigt von innen, hilft dem Bindegewebe, als Gesichtswasser bei unreiner, müder Haut, als Erfrischung zwischendurch, als Wasserphase in Cremen, Gelen, Lotionen, Seifen.

Shampooseife: 310g Olivenöl, (darin vorher Löwenzahn mezerieren) 200g Kokosfett, 115g Rizinusöl, 85g Mandelöl, 85g Kakaobutter, 110g Lauge 280g Löwenzahntee, Kurkuma oder Anattosamenfarbe für ein schönes gelb, 25-30ml äth. Öl, Grapefruit ist in einer Löwenzahnseife gut. Nach der Schritt für Schrittanleitung in www.naturschoenheit.at zubereiten, wie immer, alles vorher bereit stellen, damit zügig gearbeitet werden kann.

Salbe: 100g Löwenzahnöl, 10g Bienenwachs (oder 15 g veganes Beeren,-Jojoba,-Mandel,-Candelilla-Avocadowachs), 10-15 Tr. äth. Weihrauch, bei milder Hitze schmelzen, bei Handwärme Weihrauch dazu, hilft bei schmerzenden Gliedern, Arthtritis, Muskelkater. Soll sie bei rissiger Haut, Ekzemen und Wunden helfen, geben Sie 10ml Tamanuöl dazu.

Salbe/Creme für Feuchtigkeit, bei rissigen, wunden Händen, Baby-popo, schuppiger Kopfhaut, Hautreizungen, als Massageöl, als Aftershave, auch für Tiere: In 250g duftende Kokosbutter eine Hand voll Blüten mazerieren=Fett auf eine Wärmequelle, Blüten hinein und über Stunden/Tage ziehen lassen, die Blüten abseihen, etwas erkalten lassen und aufschlagen bis eine Creme entsteht, 20 Tr. äth. Weihrauch verbessert die Wirkung, (nicht , wenn die Creme für ein Baby ist) und öfters schmieren.

Unser Frühlingssalat: Junge Blätter sammeln, reinigen, im Vorfeld Kartoffeln kochen, Blätter fein schneiden, die Kartoffeln dazu, auf dem Herd 1 EL selbstgemachte Butter anbräunen, mit ¼ L frischer Buttermilch aufgießen und sofort über den Salat gießen, salzen und sofort genießen. Eine begehrte und gesunde Salatvariante. Auch mit Essig und Öl gut.

Sautierte Blätter: In gutem Olivenöl 2-3 geschnittene Knoblauchzehen anziehen lassen, Blätter dazu, 10 Min. zugedeckt weich kochen, mit Salz und Pfeffer würzen, gutem Essig abschmecken, zu Fleisch, Nudeln, Reis…

Tee bei Allergien: 2 El geschnittene Wurzeln 10 Min. mit 1L Wasser köcheln dieses über je 1 EL Pfefferminze und Schafgarbe, 1TL Augentrost gießen und noch 10 Min. ziehen lassen, über den Tag verteilt trinken. Nicht für Schwangere, Stillende, bei Magengeschwür, Gastritis, Nieren-und Gallensteinen.

Tee für ein festes Bindegewebe und bei Hautunreinheiten: 2 El Brennessel,-Kletten-und Löwenzahnwurzel, 10 junge Zinnkraut-halme, in 1,5-2 L Wasser 15 – 20 Min. köcheln, diesen über eine Hand voll Brennessel,-Löwenzahn-und Birkenblätter gießen, noch 10 Min. ziehen lassen, über den Tag verteilt trinken. In jede Tasse etwas frischen Zitronensaft pressen.

Magnesiumöl mit Löwenzahn: 30ml Löwenzahnöl, 6 g Wachs, 30ml Magnesiumöl, 30g Wasser, 15ml Aloegel, 6-10 Tr. äth. Lavendelöl.  Magnesium hilft bei allen krampfenden Schmerzen in den Muskeln, im Kopf, Nacken, Füßen..

Löwenzahnseife: 800g Rapsöl, in dem sie zuvor Löwenzahn mazeriert haben, 400g Kokosfett, 150g Kakaobutter, 150g Sonnenblumenöl, 425g Löwenzahntee, 210g Lauge, 20ml äth. Lemongras,- 10ml Palmerosa,- 10ml Rosenholzöl, 3-4 Farben, 2 gelb, 1 grün, ev. weiß oder ein helles braun oder…. Nach Schritt für Schrittanleitung von www.naturschoenheit.at zubereiten, ich gebe oben auf immer schöne, gelbe Blumen, die mit der Zeit „anders“ werden, aber immer schön aussehen.

Aufbauende, nährende Maske: 1 EL Löwenzahnwurzelpulver, 2-3El feinen Topfen (Quark), 1KL Honig, mit Löwenzahnwasser zu einem Brei rühren, den aufs gereinigte Gesicht auftragen 10-20 Min. einwirken lassen, solange es angenehm ist, dann mit lauwarmen Wasser abnehmen. Füllt die Haut mit Mineralien, Vitaminen, Eiweiß, desinfiziert, glättet, strafft. Ideal im Frühjahr bei der Frühjahrskur.

Hautpflegende, feuchtigkeitsspendende Creme: 100g Sheabutter, 50g Löwenzahnöl (die gereinigte, ganze, etwas angetrocknete Pflanze in dem Lieblingsöl mazerieren) 12g Bienenwachs oder 16g Beeren,-Jojobe,-Mandel,-Avocadowachs, 1 EL Honig, ev.10 Tr. Babydollduft, er ist herrlich und unterstützt den natürlichen Honigduft. Alles sanft schmelzen, gut verrühren, bei Handwärme den Duft und 5 Tr. Vit. E dazu. Eine Creme, die Sie lieben werden, vielleicht nur abends auftragen, weil sie doch etwas glänzt, aber nach einigen Min. hat die Haut alles aufgenommen und Glanzstellen könnte man  mit einem Kosmetiktuch trocken tupfen.

Bitterstoffe: Diese werden im Geschmack zu den milderen zugeornet, was sie nicht weniger wirkungsvoll macht. Sie helfen bei der Reinigung des ganzen Körpers und eine 4-6 wöchige Kur reinigt und von allen Schlacken gibt uns viel Kraft, stärkt das Bindegewebe, auch das, aller Organe. Bitterstoffe nutzen die Pflanzen für sich als Fraßschutz, vor Angriffen, heißt gefressen werden, vor UV-Strahlen. Bitterstoffe über Samen gestreut, schützen diese vor Schnecken und anderen Räubern. Für Mensch und Tier waren/sind sie für einen florierenden Stoffwechsel und eine gute verdauung zuständig. Heute fangen wir wieder mehr an sie zu nutzen um uns vor den Fertigprodukten, Umweltgigten und Medikamenten und ihren Folgen  auf unseren Körper zu schützen. Nutzen wir bewußt Bitterstoffe, passiert folgendes: Die Geschmacksnerven auf der Zunge erkennen Bitterstoffe, es geht eine Nachricht an den Nervus vagus, eine mögliche , toxische Invasion wird an das zentrale Nervensystem gemeldet, um die Gefahr zu lindern geht die Meldung an den Magen, der erhöht die Enzyme HCL, die nächste Stufe=Leber und Gallenblase die Verdauung von Fetten und Öl wird erhöht, Leber und Bauchspeicheldrüse erhöhen ihre Enzyme um eine höhere Anzahl von Kalorien zu verdauen. Dies führt zur Freisetzung von Blutzucker, der den Energiestatus erhöht. Das letzte Organ ist der Dickdarm, er wird angeregt eine größere Leistung zu bringen, um Giftstoffe auszuscheiden. Fakt ist, wenn der Verdauungstrakt und die Leber gut funktionieren ist ein besserer Stoffwechsel garantiert. Dabei helfen signifikant Bitterstoffe von Löwenzahn, Enzian, Wermut, Beifuß, Eberraute. Bitterstoffe halten die Leber auf Trab, reinigen auch unser Blut und Lymphe, regen den Kreislauf an, schützen das Herz, befreien uns von Gram und Bitterkeit der Seele. Wir müssen nicht riesige Mengen davon nehmen, ein Fäustchen frischer Drogen, oder 1-2 Msp. eines guten Pulvers, oder ein Gläschen Bitterlikör, -wein täglich genügen und brauchen wir einmal mehr, empfinden wir die Bitterdrogen gar nicht mehr als bitter, sondern sie erfreuen uns. Sanfte Bitterdrogen sind Löwenzahn, Klette, Berberitze, Ingwer, Kurkuma uva.. sie regen unsere Leber, Galle, Niere an, wir bleiben fit und unternehmungslustig, leistungsfähig und gestärkt.

Ein guter Bittertrunk: Wurzeln von Löwenzahn, Klette, Engel-und Meisterwurz, Gelbwurz, Ingwer, Blüten aus Ringelblumen, Rosen, Weißdorn, Schlehen in 45% biol. Korn ansetzen, mind. 6 Wochen ausziehen lassen und kurmäßig 1 Likörglas täglich oder bei Bedarf trinken. Ist für die Wintermonate ideal, in der Vegetationsperiode nehmen wir frische Kräuter.

Planet: Jupiter

Element: Luft

Magisches: Kaffee aus Löwenzahnwurzel soll die Entfaltung übersinniger Fähigkeiten fördern, frisch gebrüht neben das Bett gestellt, soll er Geister rufen. Will man einen nahestehenden Menschen eine Nachricht übermittel, bläst man die Pusteblume in seine Richtung und visualisiert die nachricht. Löwenzahn in der nordwestlichen Richtung eingegraben sorgt für günstigen Wind.

 

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