Gute Öle aus heimischen Pflanzen

Es müssen nicht immer die exotischen Pflanzen und Produkte sein, einheimische, pflanzliche Wirkstoffe sind auch sei Jahrhunderten bewährt und in ihrer Wirkung nicht zu unterschätzen.

Ackerschachtelhalm, wirkt durch die Kieselsäure adstringierend, zellerneuernd, stoffwechselanregend, bindegewebsfestigend, entwässernd und sollte in jedem Celluliteprodukt, auch Anti-Aging, drin sein. Der hohe Mineralstoffgehalt hilft der Haut Feuchtigkeit zu binden.

Augentrost, er enthält Aucubin, das Entzündungen hemmt. In Jojobaöl mazeriert ist das Öl ein Segen in allen Augenanwendungen, es kriecht nicht, stärkt die Sehkraft und beruhigt müde Augen.

Borretschöl, laut Studien ist es hervorragend für atopische, barrieeregestörte Haut. Es hat einen sehr hohen Gamma-Linolensäuregehalt und eignet zur Pflege bei Neurodermitis, entzündeter und schuppiger Haut.

Brennnesselöl, wird vor allem für die Haare verwendet, ob bei Haarausfall, fettender Kopfhaut, auch bei allen juckenden Zuständen der Haut, bei Allergien, zur Durchblutung bei fader Haut nehme ich es gerne.

Distelöl, es ist ein leichtes Öl und ist bei fetter Haut gut, zieht schnell ein und glänzt nicht. Das enthaltene Vit. K kann bei Rosacea und Couperose helfen. Es ist ein günstiges Öl, das oft in Seifen und auch Buttern verwendet wird.

Eibischöl, wirkt durch seine Schleimstoffe beruhigend und reizlindernd. Wird deshalb gern bei trockenen, lockigen Haaren, rissigen Händen und Füßen, bei Verbrennungen und Sonnenbrand eingesetzt. Bei trockener, juckender Haut.

Hanföl, enthält viel Gamma-Linolensäure, diese wirkt zellerneuern, regenerierend, beruhigend. Sensible, trockene, gereizte Haut werden durch Hanföl geglättet und beruhigt. Enthält Vit. E, was antioxidativ wirkt.

Holundersamenöl, es stabilisiert den Lipidmantel der Haut, macht sie glatt, geschmeidig, hat eine entzündungshemmende, beruhigende Wirkung bei sensibler, neurodermitischer und zu Akne und Unreinheiten neigender Haut.

Johannisbeersamenöl, ein besonderes ÖL mit vielen Wirkweisen. Es stabilisiert die Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend, regenerierend, zellschützend. Trockene, reife, juckende Haut profitiert davon, aber auch unreine, fettende, dermatitische Hautzustände. Es hat einen geringen Gahalt an gesättigten Fettsäuren.

Honig, den ich sehr gerne in Cremes, Butter, Seifen einarbeite, spendet der Haut viel Feuchtigkeit, wirkt antibakteriell und regt in etwas höherer Konzentration die Durchblutung an.

Wie man Ölmazerationen zubereitet hab ich in einem vorherigen Blog beschrieben.

Beim nächsten Blog gibts eine Fortsetzung. Wer  selbst Pflanzen kennt und sie gerne verarbeitet, weiß, es ist möglich auch aus der persönlichen Lieblingspflanze sein Öl zu machen.

 

 

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